Die Güterschadenshaftpflichtversicherung wird Pflicht für Lohnunternehmer

Wer ohne GüKG Erlaubnis und Güterschadenshaftpflichtversicherung gegen Entgelt transportiert, risikiert hohe Strafen!

Nach aktueller Auffassung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist für alle Beförderungen, die Lohnunternehmer durchführen, eine Erlaubnis für den gewerblichen Güterverkehr (GüKG Erlaubnis) und eine Güterschadenshaftpflichtversicherung erforderlich.

Da ich als Lohnunternehmer nicht nur für die Ladung hafte, sondern auch für Folgeschäden, ist eine Versicherung sowieso sinnvoll. Wenn ich beispielsweise das Getreide verliere, das für eine Mühle bestimmt war, hafte ich auch für das Mehl das nicht gemahlen werden konnte und die Brote, die nicht gebacken werden konnten. Das kann den Wert des Getreides bei Weitem übertreffen.

Die Güterschadenhaftpflichtsversicherung leistet bei Transportmittelunfall, wenn ich z.B. zu stark gebremst habe oder die Ladung nicht richtig gesichert habe. Aber auch dann, wenn das Fahrzeug ausbrennt und der Grund kein unabwendbares Ereignis war. Ebenso sind Schäden beim Be- und Entladen versichert. Sofern ich dafür zuständig bin.

Auch wenn das Fahrzeug samt Ladung oder nur die Ladung gestohlen werden sollte, greift die Versicherung. Das nennt sich Obhutshaftung des Frachtführers. Dabei ist es vollkommen egal, ob ich schuld bin oder nicht.

Güterschadenshaftpflichtversicherung ist Pflicht

Zu den GüKG-Erlaubnispflichtigen Beförderungen zählen jetzt auch land- oder forstwirtschaftliche Dienstleistungen, die schwerpunktmäßig eine Arbeitsleistung sind. Sobald ein Lohnunternehmen etwas gegen Entgelt befördert, unterliegt das der Erlaubnispflicht des GüKG. Selbst wenn  ich die Beförderungen nur im Vorfeld oder im Nachgang zur eigentlichen Arbeitsleistung erbringe.

Wenn ich z.B. für meinen Kunden das Feld ernte und die Ernte dann zu seinem Hof bringe, ist ein Erlaubnis und eine Versicherung trotzdem notwendig. Selbst wenn die Hauptaufgabe, für die ich eigentlich mein Geld bekomme, die Ernte ist.

Während des Transportes muss ich eine beglaubigte Kopie der GüKG Erlaubnis und ein Nachweis über die gültige Güterschadenshaftpflichtversicherung mitführen.

Nachweis ab dem 31.05.2018 zwingend erforderlich

Wer das nicht nachweisen kann, muss mit einer Strafe bis zu 20.000 Euro rechnen. Das Gesetz ist wirksam seit dem 01.06.2017. Die Kulanzfrist endet am 31.05.2018.

Die Güterschadenshaftpflicht kann für einen Fahrer oder für ein Fahrzeug gelten. Mal ist das eine sinnvoller, mal das andere. Das kommt ganz darauf an, ob Sie eher viele Maschinen oder viele Mitarbeiter haben 🙂

Sie leistet bei Transportmittelunfall, wenn ich z.B. zu stark gebremst habe oder die Ladung nicht richtig gesichert habe. Aber auch dann, wenn das Fahrzeug ausbrennt und der Grund kein unabwendbares Ereignis war. Ebenso sind Schäden beim Be- und Entladen versichert. Sofern ich dafür zuständig bin.

Auch wenn das Fahrzeug samt Ladung oder nur die Ladung gestohlen werden sollte, greift die Versicherung. Das nennt sich Obhutshaftung des Frachtführers. Dabei ist es vollkommen egal, ob ich schuld bin oder nicht.

Die GüKG Erlaubnis müssen Sie bei Ihrem örtlichen Landkreis beantragen. Weitere Infos dazu finden Sie hier!

Für die Güterschadenshaftpflichtversicherung kontaktieren Sie uns einfach! Wir finden die passende Absicherung für Sie!

Die Güterschadenshaftpflichtversicherung wird Pflicht für Lohnunternehmer
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Written by Christina Wenzel

Christina Wenzel ist Ihre erste Ansprechpartnerin, wenn Sie Landwirt sind oder Fragen zu landwirtschaftlichen Versicherungen haben. Sie betreut zusätzlich auch unsere Privatkunden.Außerdem ist Sie die Frau fürs Design und Marketing.

Website: http://www.freche-versichert.de

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