Pflegeversicherung

Schützen Sie Ihre Kinder vor den Kosten einer Pflegebedürftigkeit

Die Pflegeversicherung

Warum muss ich mich gegen Pflegebedürftigkeit absichern?

Wir sparen, über unser gesamtes Leben verteilt, ein großes Vermögen an, weil wir uns im Ruhestand auch mal was gönnen möchten. Außerdem sollen es unsere Kinder einmal besser haben als wir. Hinzukommen die Sachwerte, wie z.B. unser Haus, das Auto usw.

Wenn ich nicht für die Pflegekosten aufkommen kann, dann darf der Staat auf mein Vermögen inkl. Haus und Auto zugreifen, bis nichts mehr da ist.

Danach haften der Ehepartner oder Lebensgefährte und alle Angehörigen in erster Linie. Das sind nach oben die Eltern und Großeltern und nach unten die Kinder, Enkel und Urenkel.

Haften meine Kinder auch mit allem, was sie haben?

Nein. Zum einen darf hier der Staat nicht auf angemessenes Wohneigentum zurückgreifen und zum anderen hat jedes Kind einen Freibetrag, der die Grundversorgung sichern soll. Gehalt, das über diesem Freibetrag liegt, wird zur Hälfte eingezogen. Jedes meiner Kinder haftet anteilig im Verhältnis zur Höhe des Einkommens. Wer wenig verdient, zahlt weniger, wer gut verdient, zahlt mehr.

Wenn das Wohneigentum meiner Kinder geschützt ist, dann überschreibe ich ihnen schnell mein Haus!

Gute Idee, aber der Staat darf bis zu 10 Jahre nach Überschreibung auf das Wohneigentum zurückgreifen und zwar immer zu 100%. Das heißt im Extremfall, selbst wenn erst am letzten Tag der Frist eine Pflegebedürftigkeit festgestellt wird, ist das ganze Haus weg. Das gilt übrigens für alle Schenkungen (Geld- und Sachwerte) der vergangenen 10 Jahre.

Betrifft mich das?

Einfache Antwort: Ja! Mehr als man wahrhaben möchte.

Der medizinische Fortschritt verlängert zwar laufend unsere Lebenserwartung, allerdings ist es nur den glücklichen unter uns vergönnt, auch ein Leben lang gesund zu bleiben. Derzeit werden über die Hälfte aller Deutschen im Laufe Ihres Lebens pflegebedürftig. Das Thema betrifft aber auch buchstäblich jeden, da die Hälfte aller Pflegefälle jünger als 67 Jahre alt ist.

Aber ich zahle doch Sozialversicherungsbeiträge. Bekomme ich da nichts?

Doch, selbstverständlich; sobald ich 2 Jahre Beiträge innerhalb der letzten 10 Jahre gezahlt habe. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist für die Zahlungen zuständig. Ich werde je nach Schwere der Pflegebedürftigkeit in eine von vier Pflegestufen eingeteilt. 

Dann ist doch alles in Ordnung, oder?

Nein. Die Renten dienen nämlich einer Grundsicherung und können die tatsächlichen Kosten nur in Ausnahmefällen decken.

Und wenn mich meine Angehörigen pflegen?

Bei der sogenannten Laienpflege gibt es grundsätzlich weniger Geld. Je nach Pflegestufe zwischen 125€-901€. Allerdings muss man bedenken, dass dann in aller Regel auch das Einkommen des Angehörigen wegfällt, da die Pflege und der Job sich nur schlecht vereinbaren lassen. Auch ist ab Pflegegrad 3 der pflegende Angehörige für gewöhnlich schon überfordert mit den Anforderungen einer fachgerechten Pflege.

Bekomme ich dann bei stationärer Pflege mehr vom Staat?

Selbstverständlich. Der Staat beteiligt sich hier mit 125€-2.005€. Allerdings liegen hier die Kosten auch deutlich höher. Abgerechnet wird direkt mit dem Pflegeheim, Anspruch auf Auszahlung gibt es nicht. Allerdings sind alle Kosten, die nicht gedeckt sind, privat zu tragen. In Kemnath liegen die Restkosten für die Unterbringung im Pflegeheim bei ca. 1.800 Euro. Kosmetika, Windeln und ähnliches zahle ich zusätzlich.

In welche Kategorie fällt der ambulante Pflegedienst?

Der ambulante Pflegedienst rechnet ebenfalls direkt mit der Pflegeversicherung ab. Hier erhält der Pflegedienst einen Zuschuss zu den Pflegekosten zwischen 689€- 1.995€.

Die Kosten lassen sich über eine Pflegerente, ein Pflegetagegeld oder eine Pflegekostenversicherung absichern.

Wenn Sie es genauer wissen wollen, vereinbaren Sie einen Termin mit uns in Kemnath oder im Internet. Oder lesen Sie unseren Blog!

 

 

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